Diese Seite beschreibt Persönlichkeiten, die in Emilies Leben eine Rolle spielten.


Darstellung aus: Die Armee Ludwig XIV., (I) Kavallerie & Dragoner, Copyright 1996, Text René Chartrand, Farbtafeln Eugène Lelièpure
Marquis Florent-Claude du Châtelet
Emilies Ehemann entstammte einer vornehmen Familie aus dem Herzogtum Lothringen. Als Florent-Claude Emilie im Jahre 1725 heiratete, bekleidete er den Rang eines Obersts und wurde im Jahre 1744 Generalleutnant Frankreichs. Ehen wurden damals geschlossen, um seinen gesellschaftlichen Rang oder seine finanzielle Lage zu verbessern und um ein Erbe zu schaffen. Es war sowohl für den Mann als auch für die Frau üblich, sich einen Liebhaber zu nehmen.

Florent-Claude war ein großer, schwerer Mann mit einer lauten Stimme und einem Hang zum guten Essen und Trinken. Seine Leidenschaften waren der Krieg und leichte Mädchen, die er auch ins Feld als seine Mätressen mitnahm. Es erübrigt sich festzustellen, dass er und Emilie absolut nichts gemeinsam hatten.

Florent-Claude war die meiste Zeit im Krieg und er und Emile führten ein getrenntes Leben. Im 18. Jahrhundert war es üblich, dass ein Mann, der sich eine Mätresse nahm, für diese finanziell aufkam.


Florent-Claude billigte die Beziehung zwischen Voltaire und Emilie, wahrscheinlich, weil Voltaire die extravaganten Ausgaben und den Lebensstil, auf den Emilie bestand, finanzierte.

Der lange Mantel auf dem Bild ist typisch für diese Zeit, wenn es vielleicht auch nicht die Farben sind, die Florent-Claudes Regiment aufwies.

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